Herzinsuffizienzambulanz
OA. Dr. Arnold Panzenböck
Facharzt für Innere Medizin
Zusatzfach Interne Intensiv
Schwerpunkt Kardiologie und Nephrologie

Prim. Dr. Anton Ebner
Leiter der Internen Abteilung
Facharzt für Innere Medizin
Zusatzfächer Kardiologie, Interne Intensiv
Was ist eine Herzinsuffizienz?
Durch verschiedene Faktoren wird der Herzmuskel in seiner Pumpkraft eingeschränkt und muss verstärkt arbeiten, um eine ausreichende Durchblutung aller Organe zu gewährleisten.
Die Pumpkraft reicht meist unter Ruhebedingungen aus, bei körperlicher Anstrengung kommt es zu einer Mangelversorgung der Organe und Blut staut sich in die Lunge zurück, was zu Atemnot und leichter Ermüdbarkeit führt.
Welche Symptome weisen auf eine Herzinsuffizienz hin?
- Kurzatmigkeit (Atemnot beim Stiegensteigen oder anderer körperlicher Aktivität, Schlafen mit 2 oder mehr Polstern)
- Rasche Ermüdbarkeit
- Schwellung der Füße, Knöchel, Beine
- Allgemeine Schwäche
- Wiederholter Husten oder Hüsteln
Welche Risikofaktoren gibt es?
- Hoher Blutdruck (Hypertonie)
- Herzinfarkt
- Erkrankungen der Herzklappen
- Durchblutungsstörungen des Herzens (Angina pectoris)
- Familiäre Belastung
- Zuckerkrankheit (Diabetes)
- Herzrhythmusstörungen
Wie wird eine Herzinsuffizienz abgeklärt?
- Erhebung der Anamnese und Vorerkrankungen
- Blutbefunde
- Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens)
- Lungenröntgen, Coronar-CT
- Evt. Herzkatheteruntersuchung
Welche Behandlung gibt es?
Hauptpunkt ist eine medikamentöse Behandlung mit dem Ziel, den Herzmuskel zu entlasten.
Die medikamentöse Behandlung führt nach einer gewissen Zeit zu einer Stabilisierung der Herzleistung und damit zu einem deutlichen Rückgang der Beschwerden.
Zusätzlich gibt es technische Geräte (spezielle Schrittmachersysteme), die im Bedarfsfall implantiert werden können.