Das LKH Rohrbach bietet diese amerikanische Technik als zweites Spital Österreichs an.
"Früher waren es viele kleine, schmerzhafte Schnitte - heute nur mehr zwei." Mit diesem Satz fasst Primar Dr. Franz Furtmüller die wesentlichen Vorteile für Patienten durch eine neue, aus den USA stammende Operationsmethode in der Krampfadern-Chirurgie zusammen.
Diese Technik wird ab sofort im Landeskrankenhaus Rohrbach angeboten. Und: Rohrbach ist nach dem AKH Linz das zweite Spital in ganz Österreich, wo diese fortschrittliche Methode angewandt wird.

Und so funktioniert das neue, rund eine Viertelmillion Schilling teure Gerät: Beim ersten Schnitt wird eine Sonde eingeführt, die das "Areal von innen beleuchtet", wie Prim. Furtmüller erklärt: "Die Krampfadern werden als Schatten auf der Haut sichtbar." Zusätzlich werde ein schmerzstillendes Mittel eingebracht.
Eine zweite Sonde, die durch die andere Hautöffnung eingeführt wird, fräst dann die Krampfadern regelrecht weg.
"Das ist eine sehr schonende Methode", ist Prim. Furtmüller überzeugt. Er sieht als Chef der Chirurgischen Abteilung am Landeskrankenhaus Rohrbach aber vor allem auch Vorteile für die Mediziner selbst: Die Operationszeiten werden deutlich kürzer. Außerdem verkürzt sich der stationäre Aufenthalt der Patienten von drei bis vier Tagen auf nur mehr zwei.
OP-Schwester Christine und Primar Dr. Franz Furtmüller demonstrieren die Anwendung des neuen Gerätes, das die Krampfadern-Chirurgie vereinfacht und den Patienten Schmerzen erspart.